Was sind die Ziele des Website-Marketing?
- Website als Marketinginstrument
Für viele Firmen stellt die Website immer noch den elektronischen Flyer dar.
Dagegen ist grundsätzlich auch nichts einzuwenden, da viele Firmen nichts
direkt zu verkaufen haben, sondern ihre Dienstleistungen anbieten möchten.
Viele Firmen haben nicht unmittelbar über die Website oder einen E-Shop
etwas zu verkaufen. Aber trotzdem verkauft Ihre Website und wenn sie nur
eine gute Visitenkarte abgibt. Wie oft ging es Ihnen schon selber, wenn Sie
zum ersten Mal auf einer Website einer Unternehmung landeten. Entweder
Sie hatten einen positiven, einen neutralen oder negativen ersten Eindruck.
Auch hier gilt der Spruch: You never get a second chance of a first
impression. Ein Beispiel verdeutlicht dies. Ein Kollege empfiehlt Ihnen eine
Werbeagentur. Sie suchen diese über Google und finden sie nur mit Mühe,
weil deren Website vielleicht zu 100 % in Flash programmiert ist. Sie sehen
auf den ersten Blick, dass die Website wohl noch aus dem letzten
Jahrtausend stammt. Das erkennt man oft an Merkmalen wie das etwas
aufwändige, aber dennoch veraltete Design, die Navigation, welche als
ersten Punkt "Wir über uns" enthält, und Sie werden im Text noch "Herzlich
willkommen" geheissen. Hier entscheidet es sich, ob und wie viel Zeit Sie auf
der Website verbringen möchten, um sich zu informieren. Ebenso
entscheidet es sich, ob Sie den Telefonhörer in die Hand nehmen, um dort
anzurufen. Auf vielen Websites findet man übrigens statt den vollständigen
Kontaktangaben nur ein Kontaktformular, dass Sie nicht ausfüllen möchten.
So ist der Schritt zum nächsten Konkurrenten nur einen Klick weit weg und
die Chance vertan, jemandem etwas verkaufen zu können, wie in diesem
Beispiel eine Dienstleistung.
- Steigerung der Conversion Rate: Vom User zum Kunden.
Was nützt der Marketingaufwand, wenn man nicht aus einer bestimmten
Quote an Besuchern auf der Website keinen Kunden generieren kann?
Was läuft bei Ihnen ab, wenn Sie das erste Mal auf einer Website
landen?
Studien zeigen, dass der Benutzer die Ansicht etwas unterhalb des Bereiches
beginnt, wo oftmals (1) ein Fullbanner eingeblendet wird. Vielleicht
deswegen, weil man damit das Banner nicht sehen möchte? Wie die nächste
Abbildung zeigt, wandert das Auge des Benutzers nach rechts (2), gelangt
anschliessend über den zentralen Bereich in die Navigation (3), die sich heute
bei den meisten Websites links befindet. Erst nach rund sieben Sekunden
beginnt er mit dem Lesen des Inhalts (4).

Somit sind die Werbeplätze, die sich auf vielen Websites rechts befinden,
sehr gute Plätze, um eigene Angebote auffällig zu platziern. Oft sieht man
dort aber unwichtige Inhalte platziert. Der Platz rechts ist daher auch ein
guter Werbeplatz, weil man oft rechts mit der Maus vertikal scrollt und die
Augen so automatisch nach rechts gerichet sind. Beispiele belegen aber,
dass nicht der Platz alleine entscheidend ist, sondern viele Faktoren für ein
gutes Banner. So kann ein Banner unten links mehr Aufmerksamkeit auf sich
ziehen als ein anderes oben rechts.