symbol OnlineMarketingBuch
Keyword Targeting / Sponsored Links

Bei der Optimierung Ihrer Website kann es lange dauern, bis Sie feststellen, dass sich Ihr Ranking verbessert hat. Es kann sich auch nie einstellen. Mit Keyword Targeting bzw. den Sponsored Links oder Paid Listings können Sie eine Spitzenposition innert kürzester Zeit erreichen.

Keyword-Targeting bezeichnet die Werbung, die erst aufgrund eines bestimmten Suchbegriffes angezeigt wird. Je nach Anbieter werden diese als Sponsored Links (Google AdWords) oder als Paid Listings bezeichnet.

Google AdWords

Neben Google gibt es weitere Anbieter von Keyword-Targeting. Die sind aber in der Schweiz vernachlässigbar. Wenn Sie z.B. auf Google Keywords buchen, dann können Sie diese Anzeigen auch automatisch auf anderen Suchmaschinen wie search.ch oder Bluewin sowie im ganzen Google- Werbenetzwerk schalten. Das erhöht die Reichweite massiv.

Wenn Sie in Google einen Suchbegriff (= Keyword) eingeben, dann werden Ihnen verschiedene Links angezeigt. Oftmals erscheint zu oberst eine oder mehrere Anzeigen und natürlich auch meistens rechts aussen, sofern der Begriff gebucht worden ist.

Unterhalb der ersten Anzeigen links werden die Links des sogenannten "Organic Listings" dargestellt. Diese werden ja aufgrund des Ranking- Algorithmus dargestellt. Wie das erfolgt, haben wir im vorhergehenden Kapitel "SEO - Suchmaschinenoptimierung" eingehend erläutert.

graphic


Eine Google Adwords-Kampagne ist sehr rasch aufgeschaltet. Sie benötigen dazu nur eine E-Mail-Adresse und eine Kreditkarte.

Rufen Sie Google auf. Unten links finden Sie einen Link "Werbung", auf den Sie klicken. Nun werden Sie Schritt für Schritt durch das Aufschalten einer Anzeige begleitet. Innerhalb eines Kontos können Sie mehrere Kampagnen mit mehreren spezifischen Anzeigengruppen schalten.

Sie können folgende Paramater setzen:

  • Verteilseiten und Netzwerk: Soll Ihre Google-Anzeige nur in der Google- Suche, im Such-Werbenetzwerk oder im Google-Werbenetzwerk angezeigt werden? 
  • Zielsprachen: In welchen Sprachen soll Ihre Anzeige erscheinen?
  • Zielregionen: Auf welchen Google-Sites soll Ihre Anzeige eingeblendet werden? Nur auf google.de, oder auch auf google.ch und google.at?
  • Tagesbudget: Hier können Sie definieren, wie hoch Ihre Tagesbudget sein soll.


Erstellen und schalten Ihrer Textanzeige

In einem weiteren Schritt können Sie eine oder mehrere Textanzeigen erstellen, die dann von Google eingeblendet werden.

Auf der ersten Zeile können Sie einen Anzeigentitel mit maximal 25 Zeichen setzen. Dann stehen Ihnen zwei Textzeilen mit je 35 Zeichen zur Verfügung. In der vierten Zeilen können Sie den URL der Landingpage erfassen. Der angezeigte URL (Anzeige-URL) kann kürzer sein als der effektive Ziel-URL.


graphic


Sie können Ihre Kampagnen und Anzeigengruppen nun jederzeit online überwachen und nötigenfalls korrigieren.

Ein Beispiel finden Sie auf der nächsten Abbildung.

graphic



Achtung beim Buchen von Begriffen mit Markenrecht

Es empfiehlt sich nicht, den Markennamen eines Konkurrenten als Suchbegriff zu buchen, um damit dem Konkurrenten die Kunden abzujagen.

Folgende Mitteilung im Netzwocheticker vom 10.2.2005 zeigt dies auf.

 

Google wegen Markenpiraterie verurteilt
Die Internet-Suchmaschine Google ist zur Zahlung von 200'000 Euro Schadenersatz an die Luxusgruppe Louis Vuitton verurteilt worden. Ein Pariser Strafgericht hat das Unternehmen der Markenfälschung, des unlauteren Wettbewerbs und der irreführenden Werbung für schuldig befunden. Die Suchmaschine hatte Werbebanner verkauft, die Internetsurfer bei der Suche nach dem Stichwort "Louis Vuitton" in Verbindung mit "copies" oder "replica" nicht nur zur offiziellen Website des Handtaschen-Herstellers führten, sondern auch zu Konkurrenz-Sites, die Imitate anboten. Die Gerichtskammer sprach Louis Vuitton gemäss Agenturmeldungen im Urteil 100'000 Euro Entschädigung wegen Markenfälschung und 100'000 Euro wegen unlauteren Wettbewerbs und irreführender Werbung zu.

Google AdSense

Sicher haben Sie auch schon Google Anzeigen (Ads by Google) auf diversen Websites gesehen.

Unten finden Sie ein Beispiel einer Website, welche der Autor betreibt. www.swisswebcams.ch ist schon seit längerer Zeit Werbepartner von Google. An verschiedenen Stellen wird Google Werbefläche zur Verfügung gestellt. Google füllt dort gebuchte Adwords in sekundenschnelle aufgrund der Metatags wie title etc. ein. Im unten stehenden Beispiel sehen Sie, dass auf der Seite mit der Webcam Zermatt Gornergrat rechts und ganz unten Google Adwords eingeblendet sind. Im unten stehenden Beispiel sieht man, dass die eingeblendete Werbung mit Zermatt (Hotelangebote), mit Skiurlaub oder mit Ferienwohnung im Wallis zu tun hat. So kann Ihre beim Google Adwords gebuchte Werbung auf contentrelevanten Seiten eingeblendet werden.

Erinnern Sie sich an den Begriff "Contextual Advertising" im ersten Kapitel unter "Der Mehrwert von Online-Marketing"?

Aus der Sicht der Website heisst das Programm Google AdSense.

graphic

Alternativen zu Google AdSense

Es gibt Alternative zu Google AdWords und Google AdSense.

Zwei möchten wir hier erwähnen.


www.adbrite.com


AdBrite bietet Werbetreibenden vielfältige Targeting und Schaltmöglichkeiten für Werbung. Man kann Werbung nach Ländern und Regionen, nach soziodemografischen Daten (etwas eingeschränkt), nach Kategorien und aufgrund von Suchbegriffen schalten.


graphic



www.blogads.com


Blogads ist der Spezialist für die Vermarktung von amerikanischen Blogs.

graphic


Erfolgsfaktoren Paid Listings

Was sind nun die Erfolgsfaktoren für die Paid Listings?


1.
Wahl der Suchmaschine
Hier verweisen wir auf das Kapitel "Wahl der Suchmaschine".
2.
Definition der Suchbegriffe
Diese sollen nach den Empfehlungen im Kapitel "Keyword- Analyse" definiert werden.
3.
Titel & Beschreibung der Anzeigen
Wie im Kapitel "Google Adwords" beschrieben geht es darum, eine möglichst gute getexte Anzeige zu erfassen.
4.
Ziel-URL (Landingpage)
Der Ziel-URL sollte möglichst auf eine relevante Landingpage führen. Es gelten auch hier die Ausführung aus dem Kapitel "Online Werbung - Landingpage".



Die Grundsätze der Werber nach der Formel AIDA haben auch hier Ihre Gültigkeit:


A
Attention
Aufmerksamkeit erregen
=> Kunde sieht AdWords-Anzeige
I
Interest
Interesse wecken
=> Kunde klickt auf AdWords-Anzeige
D
Desire
Kaufwunsch wecken
=> Produktbeschreibung auf Zielseite
A
Action
Kaufabschluss ermöglichen
=> Kauf direkt via Zielseite ermöglichen



:

:::

 

 
  Impressum