
Quelle: www.glasbergen.com
Was ist Spam?
Was ist SPAM?
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Spamming ist der automatisierte Versand von elektronischen Nachrichten an eine Vielzahl
von Empfängern ohne deren Einwilligung. Der Absender solcher Werbebotschaften wird als
Spammer bezeichnet.
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In der Literatur findet man weitere Definitionen:
- Spam, «Stupid Person Advertisement» ist ein Internet-Ausdruck und
steht für den Massenversand von E-Mails.
- Spam kommt ursprünglich aus dem Englischen von Spice and Ham
(Dosenfleisch). Es ist eine Konservenfleischmarke – bzw. ein
Fleischderivat" der Firma Hormel Foods.
- Es gibt einen Sketch von Monty Python, in dem es in einem Restaurant
nichts als Spam gibt. Niemand will Spam, aber alle werden davon
überflutet.
- Heute bezeichnet man damit allgemein unverlangte Massensendungen
von E-Mail. (UBE: unsolicited bulk e-mail)
- Spam wird nicht durch den Inhalt definiert, sondern alleine durch die
Tatsache, dass er unverlangt und in grosser Menge versandt wird.
Spam ist ein Thema, das zunehmend nervt. Und die Flut nimmt leider immer
noch zu, obwohl sich schon einige bekannte Personen wie z.B. Bill Gates vor
Jahren aus dem Fenster gelehnt haben und aussagten, dass Spam schon
bald der Vergangenheit angehören würde. Zudem gefährdet es die
Bemühungen der Online-Marketing-Branche erheblich, über Permission-
Marketing einen effizienten und guten Marketing-Kanal aufzubauen. Immer
mehr bleiben "gute" E-Mails in den Spamfiltern hängen. Man nennt dies in der
Fachsprache "False Positive".
Immer mehr Länder haben Anti-Spam-Gesetze eingeführt, so auch die
Schweiz. Das Anti- Spam-Gesetz der Schweiz ist seit dem 1. April 2007 in
Kraft. Das ist bestimmt ein Schritt in die richtige Richtung. Man muss aber
acht geben, dass man nicht die Falschen bestraft. Die Gesetze werden wohl
nicht ausreichen, die SPAM-Mails einzudämmen, denn die Spammer
verschicken ihre Mails weitgehend über sogenannte Zombie-PCs. Das sind
Rechner, welche ungeschützt im Internet stehen und von den Spammern für
den Versand von Massenmails übernommen wurden. So bleiben die
Spammer unerkannt. In Deutschland ist es leider fast zu einem Volkssport
unter einigen Anwälten geworden, Firmen abzumahnen. Es kann nicht im
Sinne des Gesetzgebers sein, dass wenn jemand irrtümlich eine unverlangte
E-Mail an einen Empfänger schickt und dafür abgemahnt wird. Hier werden
der Gesetzgeber und die Rechtssprechung auch in Zukunft gefordert
sein. Denn es geht darum, den Missbrauch im grossen Stil und nicht kleinere
unbeabsichtigte Vergehen zu bekämpfen.
Was kann man gegen Spam unternehmen?
Das Schweizer Bundesamt für Kommunikation (BAKOM) empfiehlt folgende
Richtlinien einzuhalten, um von Spam möglichst wenig betroffen zu sein:
- Seien Sie vorsichtig, wenn Sie Ihre Koordinaten angeben
- Filtern Sie Ihre E-Mails und schützen Sie Ihren Computer
- Schützen Sie die Daten Ihrer Adressaten
Die Richtlinien zum Thema Spam des BAKOM finden Sie im nächsten Kapitel
über den Anti- Spam-Artikel in der Schweiz.
Webdesigner und Webpublisher sollten folgendes ebenso beachten:
Präsentieren Sie Ihre E-Mail-Adresse nicht offen auf einer Website. Spammer
haben Programme wie Spiders geschrieben, welche Internet-Adressen
besuchen und sich alle E- Mail- Adressen speichern. Wenn Sie aber einmal in
einer Datenbank eines Spammers gelandet sind, ist es zu spät. So ergeht es
dem Autor leider jetzt auch, da er seine E-Mail- Adressen auf seinen
Websites nicht verschlüsselt hat. Wenn Sie können, dann ist es
empfehlenswert, die betroffenen E-Mail-Adressen zu löschen und eine neue
einzurichten. Das geht leider nicht immer. Der Aufwand, um alle
Geschäftspartner über eine neue E-Mail- Adresse zu informieren, ist oft zu
gross. So bleibt oftmals nichts anderes übrig, als mit einem Anti-Spam- Tool
die unerwünschten E-Mails herauszufiltern und zu löschen.
Wie kann man E-Mail-Adressen verschlüsseln?
Es gibt verschiedene Methoden. Auf der Website
http://www.antispam.de/encoder.php findet man online entsprechende
Verschlüsselungsalgorithmen:

Quelle: www.antispam.de/encoder.php
Wie grenzt man einen Newsletter von Spam ab?
Der Newsletter muss bei seinem Weg zum Empfänger mehrere Hürden
überwinden. Schlecht ist, wenn Ihr Newsletter schon im Spamfilter beim
Mailserver des Empfängers hängen bleibt.
Spamfilter
Die erste Barriere für einen Newsletter stellt der Spamfilter auf dem E-Mail-
Server oder auf dem Rechner des Empfängers dar. Diese funktionieren in der
Regel mit einem Punktesystem: Verschiedene Regelverletzungen geben
unterschiedliche Anzahl Punkte.
In Newsletter-Programmen werden Spam-Tests angeboten, wie das unten
stehende Beispiel von Supermailer zeigt. Der unten stehende Newsletter
ergab 1.0 Punkte. Bei 5.0 Punkten wäre er als Spam qualifiziert worden.
Trotz solcher Tests bleiben meine Newsletters immer häufiger in den
Spamfiltern hängen.

Wie Spamfilter genau funktionieren, also welche Regeln sie beachten und wie
viele Punkte dies jeweils gibt, verraten Hersteller logischerweise nicht, da sie
sonst besser «ausgetrickst» werden könnten.
Ein paar weitere Tipps, damit Ihre Newsletters nicht im Spamfilter hängen
bleiben:
- Keine automatisch generierten Betreffs (Member-Nummern etc.)
- Keine Spamverdächtigen Begriffe wie günstig, gratis, !!!! etc.
- Keine sonderbaren, unlesbaren Absender (Name und E-Mail-Adresse)
- Einfache Abmeldemöglichkeit
Empfänger
Hat die Nachricht die technischen Hürden überwunden entscheidet die
Kundin, ob die E-Mail überhaupt gelesen wird. In der Regel werden zuerst
Absender und Betreff überflogen. Um den Kampf gegen die Löschtaste zu
gewinnen, müssen diese also sehr sorgfältig gewählt werden. Der Absender
sollte die Firma und zum Beispiel den Namen des Newsletters enthalten. Im
Betreff können Sie den Newsletternamen wiederholen, den Inhalt nennen.
Der Betreff sollte nicht mehr als 50 bis 60 Zeichen umfassen.
Blacklists
Blacklists sind Listen, auf denen Spammer eingetragen sind, also Absender,
die bekannt dafür sind, unerwünschte Werbe-Mails zu verschicken. Melden
mehrere Benutzer eine E- Mail als Spam, wird der Absender in die weltweit
verwalteten Listen eingetragen. Erschweren Sie Ihren Abonnenten also das
Abmelden von einer Mailing- Liste oder schicken Sie ihnen unaufgefordert
Nachrichten, laufen Sie in Gefahr, selbst auf einer schwarzen Liste zu landen.
Benutzer differenzieren oft nicht zwischen «Als SPAM behandeln» und
unterscheiden oft nicht, ob Sie auf einer Black- Liste oder einfach im
Papierkorb landen: Hauptsache die E-Mail ist nicht mehr im Posteingang.

Ist Ihr Mailserver auf einer Blacklist? Wohin können Sie Spammer melden?
Mailserver überprüfen, ob auf Blacklist steht:
Meldeservice für SPAM (Spam-Blacklist-Provider)
Selbstverständlich können Sie Spammer auch Ihrem Access-Provider melden.