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Was ist E-Mail-Marketing?

E-Mail-Marketing beginnt nicht nur mit dem Massenmailing. Jede einzelne E- Mail generiert ebenso Werbewert.

Beschäftigen wir uns zuerst mit den Begriffen für die Massenmailings. Mit E- Mail-Marketing wird aber meistens das Direct-E-Mail (oft auch als E-Mailing bezeichnet) und der Newsletter verstanden.

Direct-E-Mail

Das Direct-E-Mail oder E-Mailing entspricht dem Direct-Mailing. Es wird für einmalige oder periodisch Aktionen zu ganz bestimmten Themen durchgeführt. Oft werden hier E-Mail-Adressen von spezialisierten Unternehmungen dazu gemietet.

Das Direct-E-Mail steht in direkter Konkurrenz zum klassischen Direct- Mailing. Was sind deren Vor- und Nachteile?


Klassisches Direct-Mailing
Direct-E-Mailing und Newsletter
 
Vorteile
  • Zielgerichtet (Zielgruppe)
  • Grosse Reichweite
  • Komplexe Inhalte können originell dargestellt werden
  • Mit Erlaubnis (permission)
  • Feedbacks sofort
  • Direkte Interaktion möglich
  • Kurze Entwicklungs- und Durchlaufdauer
  • Tiefe Kontaktkosten
  
Nachteile
  • Lange Entwicklungs- und Durchlaufdauer
  • Keine Erlaubnis des Empfängers
  • Unverlangt
  • Hohe Kosten (Herstellung, Porto etc.)
  • Aufmerksamkeit des Empfängers eingeschränkt (Wirksamkeit)
  • Begrenzte Möglichkeiten, etwas darzustellen

Quelle: www.nemuk.com

 

Newsletter-Marketing

Unter Newsletter-Marketing wird der Versand von regelmässigen (stündlich, täglich, wöchentlich, monatlich, quartalsweise, jährlich etc.) Informationsmails an Personen verstanden, welche sich dafür eingeschrieben haben oder deren Erlaubnis dafür vorliegt.

 

Einzelne E-Mails

Marketing beginnt aber schon mit der einzelnen E-Mail. Ich empfehle Ihnen, in Ihrer Firma Richtlinien für das Erstellen von E-Mails zu erstellen. Gerade die Jüngeren wachsen mit dem Handy auf, wo man sich gewohnt ist, bei einer SMS die Meldung auf eine Länge von 160 Zeichen zu begrenzen. Dadurch ist eine neue (Zeichen-) Sprache entstanden, wie Sie im Beispiel im Kapitel Mobile Marketing nachlesen können. Überträgt nun ein Mitarbeiter diesen SMS-Schreibstil in der Firma auf die E-Mails, dann löst das beim Empfänger oft Befremden aus. Wenn dann in der E-Mail keine Signatur verwendet wird, dann kann das den negativen Eindruck, der dadurch entstehen kann, noch verstärken.

Daher empfehle ich Ihnen folgende Aktivitäten:

  • Erstellen Sie einheitliche Signaturen. Dort können Sie ebenfalls auf ihre aktuellen Anlässe und Aktionen hinweisen.
  • Definieren Sie die Fristen, innert dieser Mails beantwortet werden müssen, z.B. bei Reklamation, Anfragen etc. Tests belegen immer wieder, dass viele Firmen mit dem Beantworten von E-Mails Mühe zeigen. Bei Antworten auf Briefe und Faxnachrichten reagieren Sie oft viel schneller, obwohl der Aufwand dafür viel höher ist. Der Absender einer E- Mail hat gegenüber einem Brief eine höhere Erwartungshaltung in Bezug auf die Antwortgeschwindigkeit. Die Antwortfristen müssen je nach Produkt oder Dienstleistung unterschiedlich definiert werden. Oft genügt eine Frist von 24 Stunden. Bei Hotels werden Offertanfragen bereits innert sechs Stunden beantwortet, sonst hat der Kunde bereits an einem anderen Ort gebucht. Am besten, Sie fragen Ihre Kunden, was deren Erwartungshaltung ist.
  • Organisieren Sie Richtlinien für das interne E-Mail-Handling wie Weiterleitung an die zuständige Abteilung, Stellvertretungen etc. Möglicherweise ist die Definition von unpersönlichen E-Mail-Adressen hilfreich. So können Sie diese abteilungsintern besser bearbeiten und bei Fluktuation müssen Sie nicht Ihre Kunden bitten, die E-Mail- Adresse bei sich zu ändern.
  • Erstellen Sie Firmenrichtlinien für das Schreiben von E-Mails. (Corporate Wording)
  • Vermeiden Sie aus Sicherheitsgründen auf Autoresponder-Meldungen. Da werden Sie mir vielleicht nicht zustimmen. In einer Grossunternehmung ist diese Empfehlung möglicherweise nicht durchführbar. Wegen der Spamproblematik verzichte ich selber schon seit Jahren auf diese automatisierten Antworten ("Ich bin bis zum .. nicht im Büro).
  • Führen Sie Qualitätskontrollen durch. Es empfiehlt sich, hin und wieder die ausgehenden Mails Ihrer Mitarbeiter/innen zu prüfen, um allenfalls Korrekturen durchführen zu können.
 

 
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